Volle Power: NVIDIA greift mit nForce2 an

HyperTransport und StreamThru Die Tatsache, dass NVIDIA eine Technologie nutzt, die von AMD stammt, zeigt, wie eng die beiden Unternehmen zusammenarbeiten: NVIDIA nutzt HyperTransport als Bindeglied zwischen der Northbridge und der Southbridge. Mit bis zu 800 MB / s übertrifft HyperTransport die Bandbreite aller anderen Technologien.

HyperTransport und StreamThru

Die Tatsache, dass NVIDIA eine Technologie nutzt, die von AMD stammt, zeigt, wie eng die beiden Unternehmen zusammenarbeiten: NVIDIA nutzt HyperTransport als Bindeglied zwischen der Northbridge und der Southbridge. Mit bis zu 800 MB / s übertrifft HyperTransport die Bandbreite aller anderen Technologien. Vor einigen Jahren wurden beide Einheiten des Chipsatzes über den PCI-Bus verbunden (z. B. auf dem 440BX mit 133 MB / s). Heute verwendet Intel seine eigene Hub-Architektur, und es ist eine ähnliche Situation mit VIA und SiS (V-Link und MuLTIOL, mit 533 MB / s).

In der Praxis sollten diese Links ausreichen, aber HyperTransport hat den zusätzlichen Vorteil, dass es isochron arbeiten kann - NVIDIA nennt dieses Feature "StreamThru". Dies bedeutet, dass die Datenübertragung in Echtzeit erfolgen kann (iso = gleich, chronos = Zeit), wobei der Zugriff für einen ununterbrochenen Datenstrom durch den Chipsatz gewährleistet ist (pro Single-Step Arbiter des nForce2). Dies ist besonders wichtig für Anwendungen, die auf konstantem Datenstrom beruhen (z. B. CD-Aufnahme, Videobearbeitung, Festplattenaufzeichnung).

Zum Glück erfordern die vielseitige Funktionalität sowie die bessere Leistung keinen enormen technologischen Aufwand - die Verbindung zwischen Northbridge und Southbridge wird mit relativ wenigen Schaltungen (nur 8-Bit-Busbreite) hergestellt, was Motherboard-Herstellern hilft, die Kosten niedrig zu halten .

Externe Verbindung: USB 2.0

Insgesamt stehen sechs Ports für das MCP sowie das MCP-T zur Verfügung. Der MCP-Chip des nForce-Chipsatzes unterstützt nur USB 1.1, während die Southbridge des nForce2 auch USB 2.0 unterstützt. Mit einer maximalen Bandbreite von 480 MBit / s ist die USB-Verbindung nicht mehr ausschließlich für Scanner, Kameras und Digitalkameras gedacht, sondern kann aufgrund der hohen Datenrate und der schnellen Übertragung großer Datenmengen auch genutzt werden für externe Speichersysteme wie CD-Recorder und Festplatten.

Externe Verbindung: IEEE1394 / Firewire

Wenn Sie FireWire wollen, benötigen Sie den nForce2 mit der MCP-T-Einheit. Damit erhalten Sie einen integrierten FireWire-Controller mit bis zu 400 MBit / s. Heutzutage ist FireWire die wichtigste Schnittstelle für das Videosegment. Gute digitale Camcorder verfügen immer über diese Schnittstelle, denn im Vergleich zu USB bietet sie den unschätzbaren Vorteil der isochronen Arbeitsweise, genau wie der HyperTransport-Bus zwischen Northbridge und Southbridge von NVIDIAs StreamThru-Architektur. Alles in allem scheint nForce2 der ideale Kandidat für die Videobearbeitung zu sein, denn neben der externen FireWire-Verbindung und der internen Datenübertragung über HyperTransport bietet der Dual Dynamic Dynamic Adaptive Speulative Pre-Processor auch eine gute Grundlage für kontinuierliche Datenströme.

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