GeForce3 unter Beschuss: ATIs Radeon 8500 Vorschau

'SmoothVision' - Anspruchsvolles Multisampling FSAA Das erste Mal, dass wir von Multi-Sampling-Full-Scene-Anti-Aliasing gehört haben, geht zurück auf gute alte 3dfx und Voodoo 5, aber der erste Chip mit einer anspruchsvollen Multisampling-FSAA war NVIDIAs GeForce3. Jetzt hat ATi ihre weiterentwickelte MSFSAA-Lösung 'SmoothVision' getauft. D

'SmoothVision' - Anspruchsvolles Multisampling FSAA

Das erste Mal, dass wir von Multi-Sampling-Full-Scene-Anti-Aliasing gehört haben, geht zurück auf gute alte 3dfx und Voodoo 5, aber der erste Chip mit einer anspruchsvollen Multisampling-FSAA war NVIDIAs GeForce3. Jetzt hat ATi ihre weiterentwickelte MSFSAA-Lösung 'SmoothVision' getauft. Der Trick von 'Smoothvision' ist seine Programmierbarkeit. Der Entwickler wählt das Muster, das für die Mehrfachabtastung verwendet werden soll.

Auch hier hat ATi eine in GeForce3 verwendete Technologie verbessert. Schade, dass keines der Radeon 8500 Press Samples mit aktiviertem 'SmoothVision' laufen konnte, denn dann hätte ich vielleicht ein bisschen mehr darüber erzählen oder sogar ein paar Beispielbilder zeigen können. Grundsätzlich erlaubt SmoothVision mehr Flexibilität als GeForce3's Quincunx, erfordert aber auch mehr Arbeit des Spieleentwicklers. Radeon 8500 ermöglicht bis zu 16 verschiedene programmierbare Sample-Modi und bis zu 16 Samples pro Pixel für seinen FSAA. Während sich 16 Samples pro Pixel in Bezug auf die Renderingleistung als sehr kostspielig erweisen würden, bietet Radeon 8500 Entwicklern die Flexibilität, die attraktivste und effektivste FSAA-Methode für ihr Spiel zu wählen.

Lassen Sie mich nicht vergessen, dass die Multi-Sampling-Unterstützung der Radeon 8500 auch so extrem wichtige Dinge wie Tiefenschärfe oder Bewegungsunschärfe ermöglicht.

Hochleistungsspeicher und HyperZ II

Wir waren sehr beeindruckt von dem Crossbar Memory Controller von GeForce3, der die verfügbare Speicherbandbreite viel effektiver nutzen kann, wie wir insbesondere mit dem brandneuen Detonator 4-Treiberset von NVIDIA sehen werden. Radeon 8500 ist nicht mit einer ähnlich ausgereiften Lösung ausgestattet, aber der Speichercontroller teilt auch die 128-Bit-Speicherschnittstelle. Während der Crossbar-Controller von GeForce3 die 128 Datenleitungen in 4 Blöcke mit je 32 Bit aufteilt, nutzt der Speichercontroller von Radeon ein Zweikanal-Design mit zwei 64-Bit-Blöcken, um die Datenübertragung effizienter zu gestalten. Der Speichercontroller kann sowohl mit SGRAM als auch (DDR-) SDRAM arbeiten, er kann mit 16 - 256 MB Speicher ausgestattet werden und kann mit einer Speichertaktfrequenz von bis zu 300 MHz (600 MHz DDR) betrieben werden. Unser Testsample hatte seinen Speicher bei 275 MHz (550 MHz DDR).

Um auch die Speicherbandbreite zu sparen, verbesserte ATi Radeons Technik der "versteckten Oberflächenentfernung", die unter dem Begriff "HyperZ" zusammengefasst wurde. Radeon 8500 kommt mit einem verbesserten "HyperZ II". Die Idee dahinter ist immer noch die gleiche wie beim ursprünglichen HyperZ (Fast Z-Clear, Z-Compression, Hierarchical-Z), aber ATi hat die von HyperZ verwendeten Algorithmen verbessert (oder vielmehr korrigiert). Das Ergebnis ist ziemlich beeindruckend, wie wir in den VillageMark-Scores von Radeon 8500 sehen werden.

Top