Generationswechsel: Acht Motherboards für den Athlon 64

Athlon64: Alles ruhig auf der coolen & leisen Front Schade eigentlich: Während AMD als erster die Idee hatte, ein Power-Management-System für Desktop-CPUs anzubieten, das dem für mobile Prozessoren ähnlich ist, scheint im Grunde niemand in Taiwan einen Grund zu sehen, diesen lobenswerten Schritt zu unterstützen. Mit

Athlon64: Alles ruhig auf der coolen & leisen Front

Schade eigentlich: Während AMD als erster die Idee hatte, ein Power-Management-System für Desktop-CPUs anzubieten, das dem für mobile Prozessoren ähnlich ist, scheint im Grunde niemand in Taiwan einen Grund zu sehen, diesen lobenswerten Schritt zu unterstützen. Mit Taiwan meinen wir natürlich die Motherboardhersteller, die hauptsächlich von der Insel Formosa aus Geschäfte machen.

Sie werden sich erinnern, dass Intel in der Blütezeit des Pentium III bereits mit einer Rechenleistung von etwa einem Gigahertz aufwarten konnte, um Anwendungen wie Spracherkennung zu ermöglichen. Heute sind wir bei mehr als 3 GHz und die viel beworbene Spracherkennung funktioniert immer noch nicht so, wie wir es wollen. AMD und Intel kämpfen weiter um neue Leistungsrekorde.

Im Grunde ist das nichts, worüber man sich beschweren könnte, da Dinge wie HDTV-Decodierung und dergleichen eine Lastwagenladung an Leistung benötigen. Es ist die Art, wie sie damit umgehen, die für uns kurzsichtig erscheint. Mehr Geschwindigkeit, mehr Wärmeverlust, wen interessiert das?

AMD hat als erstes das Zeichen der Zeit erkannt und eine seit Jahren bewährte Technologie, nämlich PowerNow !, in den Athlon64 integriert. Dies ermöglicht schließlich eine Verringerung des Energieverbrauchs und damit des thermischen Verlusts moderner Prozessoren, sollte es jemals zu einer Ruhepause kommen. Und wer hätte vorhergesagt, dass die meisten Nutzer tatsächlich so wenig zu tun haben, dass die verschluckte Elektrizität weitgehend in Wärme umgewandelt wird, die wiederum vom PC nach draußen transportiert werden muss, um andere Komponenten wie die Festplatte nicht zu überhitzen Ein Prozess, der wiederum Ventilatoren erfordert, die noch mehr Strom aufnehmen.

Sechs der acht Mainboards in diesem Test unterstützen Cool & Quiet bisher nicht, auch wenn die Implementierung für die weltweit bekanntesten Hersteller kein Problem darstellen dürfte.

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