IDE Training Course, Teil 1: Ein detaillierter Blick auf die Grundlagen und Technologie

ATA-Standards auf einen Blick In den folgenden Abschnitten besprechen wir die einzelnen Entwicklungsstadien von ATA. Die Zusammenfassungstabelle am Ende liefert Ihnen die Details. ATA-1 Dies ist die Mutter aller IDE-Standards aus dem Jahr 1994. Diese Spezifikation bietet einen Kanal, mit dem zwei Laufwerke (Master und Slave) betrieben werden können.

ATA-Standards auf einen Blick

In den folgenden Abschnitten besprechen wir die einzelnen Entwicklungsstadien von ATA. Die Zusammenfassungstabelle am Ende liefert Ihnen die Details.

ATA-1

Dies ist die Mutter aller IDE-Standards aus dem Jahr 1994. Diese Spezifikation bietet einen Kanal, mit dem zwei Laufwerke (Master und Slave) betrieben werden können. Es unterstützt die PIO-Modi 0, 1 und 2 (Programmed I / 0) sowie die DMA-Modi 0, 1, 2 (Direkter Speicherzugriff) und Multiword-DMA 0. Aufgrund seines Alters kann ATA-1 keine CD verarbeiten -ROM-Laufwerke, da diese auf ATAPI basieren (beginnend mit ATA-4). Es unterstützt auch nicht den leistungssteigernden Blockmodus oder die logische Blockadressierung - mit dem Ergebnis, dass die maximal nutzbare Festplattenkapazität auf 528 MB begrenzt ist.

ATA-2

Die Dinge bewegten sich für Festplattenhersteller nicht schnell genug, weshalb Seagate (Fast-ATA) und Western Digital (Enhanced IDE) beschlossen, die Dinge in die eigenen Hände zu nehmen. Bis 1996 war es ANSI gelungen, ATA-2 als "ATA-Schnittstelle mit Erweiterungen" zu verwenden, die folgende Verbesserungen beinhaltete:

Die PIO-Modi 3 und 4 wurden hinzugefügt, ebenso wie die Multiwort-DMA-Modi 1 und 2. Darüber hinaus unterstützte ATA-2 Blockübertragungen und die Adressierung von Festplatten unter Verwendung von Logical Block Addressing (LBA). Verschiedene Verbesserungen zur einfachen Identifizierung der Laufwerke wurden ebenfalls integriert, so dass das BIOS die Festplatte und alle ihre Antriebsparameter zum ersten Mal unabhängig voneinander erkennen kann.

Zurück blieben die von den Marketingabteilungen geprägten Begriffe.

ATA-3

Dieser Standard wurde 1997 als X3.298-1997 veröffentlicht und bot relativ wenige Verbesserungen. Diese beinhalteten hauptsächlich die Zuverlässigkeit der schnellen Übertragungsmodi (Multiwort DMA 2 und PIO 4), da herkömmliche 40-Draht-IDE-Kabel häufig eine Fehlerquelle darstellten. Zum ersten Mal wurde eine Funktion zur aktiven Verbesserung der Zuverlässigkeit eingeführt: Seit 1998 fordert SMART (Self-Monitoring Analysis and Reporting Technology) Festplatten auf, sich selbst zu überprüfen und dann Fehler an das BIOS zu melden.

Der Standard selbst wurde aufgrund des Mangels an schnelleren Übertragungsmodi nur selten offiziell angepasst. Stattdessen haben sich viele Hersteller dafür entschieden, Funktionen wie SMART zu verwenden, ohne die ATA-3-Spezifikationen zu erfüllen. Aus diesem Grund sind Kompatibilitätsprobleme weiterhin aufgetreten.

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