Knoppix Linux auf USB

Vorteile und Nachteile DSL arbeitet mit der Kernel-Version 2.4 und wiegt ca. 50 MB, was es ideal für Visitenkarten-CDs oder preiswerte USB-Speichergeräte macht. Warum sollte der ältere 2.4 Kernel anstelle des neueren 2.6 verwendet werden? Laut DSL-FAQ gibt es drei zwingende Gründe für diese Entscheidung: Version 2.4 be

Vorteile und Nachteile

DSL arbeitet mit der Kernel-Version 2.4 und wiegt ca. 50 MB, was es ideal für Visitenkarten-CDs oder preiswerte USB-Speichergeräte macht. Warum sollte der ältere 2.4 Kernel anstelle des neueren 2.6 verwendet werden? Laut DSL-FAQ gibt es drei zwingende Gründe für diese Entscheidung:

Version 2.4 behält einen kleineren Platzbedarf als der 2.6-Kernel Version 2.4 unterstützt eine größere Bandbreite von Legacy-Hardware als 2.6 Verbesserungen der Version 2.6 wurden aktiv in die 2.4-Quell- und Binärbäume zurückportiert

DSL bietet einige native Vorteile, die es von anderen kompakten Linux-Distributionen unterscheidet, die hauptsächlich von den verschiedenen unterstützten Bereitstellungsverfahren stammen. Mit DSL lädt Linux von Diskette, CD-ROM, USB und sogar über Emulation Frameworks wie QEMU oder VMware (mit einem geeigneten DSL-Paket). Obwohl die praktischste Verwendung von DSL als Rettungskit nicht direkt mit VMware verbunden sein muss, erleichtert es die Verwendung von QEMU, DSL innerhalb einer aktiven Windows-Installation auszuführen.

Ein besonderer Vorteil von DSL ist, dass Pakete einfach hinzugefügt und entfernt werden können. Seine benutzerfreundliche, menügesteuerte Schnittstelle ermöglicht Live-Änderungen, tragbar und praktisch. Zusätzliche Anwendungen können zur Laufzeit direkt in ein USB-Image integriert werden, wobei das grafische Installationsprogramm für MyDSL-Anwendungen für maximale Benutzerfreundlichkeit verwendet wird. Alternativ können Sie Dateien mit gewöhnlichen Mitteln wie einem Webbrowser oder einem Befehlszeilendienstprogramm abrufen und diese Dateien dann lokal als Pakete installieren. DSL bietet auch das flexible FUSE-Dateisystemframework, um exotischere Backup-Lösungen zu unterstützen, darunter SSHFS, ein Dateisystem, das entfernte Partitionen und Laufwerke mit Secure Shell (SSH) verbindet. Dies ist eine hervorragende Funktion zum Erstellen sicherer Backups, bei denen es sich um vertrauliche oder vertrauliche Informationen handelt.

Feather Linux verwendet auch den Kernel 2.4 und bietet viele der gleichen Fähigkeiten wie DSL, aber es fehlt seine lokalisierte Erweiterung Framework. Insert verwendet einen neueren 2.6-Kernel als DSL oder Feather Linux, ist also besser an moderne Technologien gewöhnt und weniger an veraltete Hardware-Anwendungen interessiert als die Kernel-Version 2.4.

In unseren Experimenten mit verschiedenen Bildern konnte der Kernel 2.6 jedoch USB-Treiber nicht zeitgerecht auf zwei separaten nForce4-basierten Motherboards laden. Leider führte dies zu einem nicht-funktionalen System, in dem missionskritische Dateistrukturen nicht gefunden werden konnten, nachdem die Software ihren farbenfrohen Startbildschirm verlassen hatte. Zu guter Letzt fällt Insert (wie die meisten anderen portablen Linux-Distributionen) in eine extrem verkrüppelte Minimal-Shell, aber die Funktionalität ist so unfruchtbar, dass es unter den meisten Umständen unpraktisch ist. Mit einigen nicht intuitiven Werkzeugen kann dies korrigiert werden, aber es ist weder einfach noch unkompliziert für den Unerfahrenen, sich durch das Dickicht von Hindernissen zu hacken, das man in dieser Situation am meisten überwunden hat.

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