Letztes Überholmanöver: Tualatin 1266 mit 512 kB gegen Athlon und P4

Fazit In einem direkten Taktratenvergleich (Clock-by-Clock) hat der Tuulatin 512 kB auf seiner Plusseite in vielen Kategorien über 256 kB CPUs wie dem Pentium III Coppermine, dem Tualatin 256 kB oder dem Athlon erhebliche Leistungsvorteile. Außer in der Gleitkomma-Leistung, wo niemand dem Athlon eine Kerze halten kann, wäre die Architektur des PIII Tualatin für den Standardbenutzer ziemlich attraktiv. Au

Fazit

In einem direkten Taktratenvergleich (Clock-by-Clock) hat der Tuulatin 512 kB auf seiner Plusseite in vielen Kategorien über 256 kB CPUs wie dem Pentium III Coppermine, dem Tualatin 256 kB oder dem Athlon erhebliche Leistungsvorteile. Außer in der Gleitkomma-Leistung, wo niemand dem Athlon eine Kerze halten kann, wäre die Architektur des PIII Tualatin für den Standardbenutzer ziemlich attraktiv. Außerdem würde der Schalter im Herstellungsprozess von 0, 18 bis 0, 13 Mikrometer deutlich höhere Taktraten ermöglichen als die schwachen 1266 MHz.

Intels Priorität ist es jedoch, seinen selbsternannten Favoriten, den "Pentium 4", nicht hoch und trocken zu lassen. Angesichts politischer Preisverzerrungen halten sich viele Heimanwender vom Pentium III-S 1266 (512 kB) fern. Alle anderen Kandidaten, ob Athlon oder "kleiner" Pentium III, bieten eine deutlich bessere Kosteneffizienz. Und da ist noch mehr: Intel will bei 1266 MHz stoppen! Mit den 0, 13 Mikron des Tualatin hätte Intel kein Problem damit gehabt, einen neuen Taktratenkrieg mit dem Athlon (0, 18 Mikron) anzustoßen. Aber Intel wird den Zweig, auf dem er sitzt, nicht absägen. Der Pentium 4, dessen Architektur auf Taktraten ausgelegt ist, die deutlich unter der Marke von 3 GHz liegen, ist das erklärte Flaggschiff für die Zukunft.

Kurzfristig macht Intel noch eine Farce hoch: Aufgrund geänderter s und eines neuen Busprotokolls muss trotz gleichem Sockel 370 immer noch ein neues "Tualatin-kompatibles" Mainboard gekauft werden. Die aktuelle Situation macht den PIII Tualatin mit 512 kB attraktiv nur für bestimmte Server-Anwendungen, insbesondere wenn die Anschaffungskosten weniger wichtig sind.

Eine letzte Sache zu berücksichtigen: nur geringfügige Änderungen von der Coppermine wurden an der Architektur vorgenommen. Mit dem Pentium III wurden die Forschungs- und Entwicklungskosten längst wieder eingespielt. Der Return on Investment wurde daher schon vor langer Zeit realisiert. Nur der Cache-Speicher wurde erhöht. Sie können dies aber einfach tun, indem Sie in der Designabteilung auf die richtige Softwarebibliothek klicken. Die Miniaturisierung auf 0, 13 Mikrometer ermöglicht sogar eine höhere Ausbeute. Obwohl dies gute Bedingungen für niedrigere Preise sind, spielt Intel mit seinem Pentium III-S 1.26 GHz den Märtyrer. Es ist für uns immer noch ein Rätsel, warum Intel diese CPU überhaupt auf den Markt gebracht hat.

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