Mehrkanal-RAID für SATA: 3Ware, Highpoint und Raidcore / Broadcom

Nach unserem Test von zahlreichen Vierkanal-Controllern haben wir achtkanalige Lösungen mit sehr unterschiedlichen Ansätzen betrachtet. Der Einstieg von 3Ware bestand aus der 9000-Serie, basierend auf der bewährten StorSwitch-Architektur, und diente als reine Hardwarelösung. In der Zwischenzeit bietet Highpoint mit dem RocketRAID 1820A eine softwarebasierte Lösung an. Es

Nach unserem Test von zahlreichen Vierkanal-Controllern haben wir achtkanalige Lösungen mit sehr unterschiedlichen Ansätzen betrachtet.

Der Einstieg von 3Ware bestand aus der 9000-Serie, basierend auf der bewährten StorSwitch-Architektur, und diente als reine Hardwarelösung. In der Zwischenzeit bietet Highpoint mit dem RocketRAID 1820A eine softwarebasierte Lösung an. Es gibt auch Änderungen in Raidcores Angebot. Zum Beispiel heißt seine Serie jetzt BC4000 und arbeitet mit einem Chip von seinem neuen Elternteil Broadcom. Das Gerät verfügt zudem über eine Software-Ebene, die ein hohes Maß an Funktionalität bietet.

Die Hauptanwendungen für Serial ATA RAID-Controller mit einer großen Anzahl von Ports sind für Nearline-Speicheranwendungen mit hohen Kapazitätsanforderungen und Server mit niedrigen bis mittleren Transaktionsvolumina sowie Video- und Audiobearbeitung in einem professionellen Kontext. Die Technologie eignet sich daher für kleine und mittlere Unternehmen mit anspruchsvollen und umfangreichen Geschäftsprozessen.

Die Unterschiede zwischen teuren SCSI-RAID-Lösungen und den relativ günstigen SATA-Controllern werden deutlich, wenn die Leistungsanforderungen steigen. Bei unsicheren RAID-0-Arrays bietet SCSI wenig Performance-Vorteile, während die I / O- und Transfer-Performance mit schnellen Laufwerken in RAID 5 in der Regel besser abschneidet. Auch SCSI-Laufwerke sind besser geeignet und sogar speziell für den intensiven Dauereinsatz gedacht, so dass SCSI-Komponenten für stark ausgelastete Server immer noch unverzichtbar sind.

Festplatten: WD740 und Hitachi 7K250

Der Hitachi 7K250 mit einer Kapazität von jeweils 160 GB wurde für den Acht-Kanal-Test verwendet. Broadcom war gut genug, um diese Laufwerke verfügbar zu machen. Im Gegensatz dazu greifen wir aber auch auf vier Raptor-Laufwerke von Western Digital zurück, da insbesondere das 74GB WD740-Modell bereits das getaggte Command-Queuing unterstützt und von dieser Funktion merklich profitiert, wenn es unter hoher I / O-Last arbeitet. Auch das WD740 ist mit Abstand das schnellste SATA-Laufwerk auf dem Markt.

Command Queuing ermöglicht es den Laufwerken, eingehende Befehle zu analysieren und in möglichst zeitsparender Reihenfolge zu verarbeiten. Die Rotation der Speicherplatten wird dabei ebenso berücksichtigt wie die notwendige Bewegung der Schreib- / Leseköpfe. Die Vorteile der Datenflussgeschwindigkeit hängen von der Anwendung ab.

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